Imagine there’s no countries. It isn’t hard to do. Nothing to kill or die for and no religion too. Imagine all the people living life in peace.

Good Day Sunshine! Good Day Sunshine!

Als ich heute Morgen die Fensterlaeden oeffnete begruesste mich wieder einmal die Sonne. Der eine verregnete Tag war schnell vorbeigegangen…

Aufjedenfall entschloss ich mich heute das Merseyside Maritime Museum zu betrachten.

Erfreulich war schon mal, dass es kostenlos ist. Wie so vieles in England (Ausser natuerlich dem Beatles Museum -.- Okei, sonst wuerde ich meine Freizeit nur noch da drin verbringen ;))

Im ersten Stock befindet sich das Maritim Museum. Beginnen tut das Ganze mit den drei ‚Liverpooler Disastern‘.

Titanic, Lusitania und Empress.

Drei Schiffe, die innerhalb von drei Jahren auf tragische Weise untergingen.

Bekannt ist uns allen wohl die Titanic, welche in Belfast gebaut wurde und eigentlich von Southhampton in Richtung USA startete. Das Schiff gehoerte jedoch einer Liverpooler Firma namens White Star. Ausserdem kamen die Rettungsschiffe, die nach dem Untergang aufs Meer geschickt wurden, aus Liverpool und die Liverpooler Rettungskraefte werden noch heute umjubelt.

Ebenfalls umjubelt werden in Liverpool auch die Musiker an Bord der Titanic, die bis zum Schluss ihre Musik spielten, um die anderen Passagiere zu beruhigen. Keiner von ihnen ueberlebte.

Ihnen wurde eine Gedenktafel in der Philharmonic Hall gewidmet.

Der Bassist der Band war aus Liverpool und, wenn ich mich recht erinnere, waren auch ein paar Schweizer darunter.

Als ich so da stand und die Bilder der Musiker ansah und ploetzlich im Hintergrund ‚Nearer my God to thee‘ (das anscheinend letzte Lied, dass sie gespielt hatten, wird auch im Blockbuster Titanic gespielt) lief, musste ich beinahe mit den Traenen kaempfen.

Den einen oder anderen wird vielleicht auch die Lusitania ein Begriff sein, welche noch wegen viel tragischeren Umstaenden unterging. Das britische Passagierschiff (!) wurde naemlich im ersten Weltkrieg von einem deutschen U-Boot angegriffen.

An die ‚forgotten‘ Empress kann sich heute kaum noch jemand erinnern. Tragischerweise hatte ihr Untergang jedoch die meisten Todesopfer zur Folge.

Danach ging es weiter in der Geschichte der britischen, aber vorallem Liverpooler Seefahrt. Vom ersten Weltkrieg in den zweiten Weltkrieg, Importe und Exporte und so weiter und so weiter.

War wirklich spannend.

Noch viel spannender war dann jedoch das International Slavery Museum.

Es wird nicht nur die Geschichte von Liverpool im Bezug auf die Sklaverei erzaehlt sondern die Ausstellung zeigt die ganze Palette von den ersten Verfrachtungen nach Amerika bis zur heutigen Versklavung von Maedchen, Jungen, Frauen oder Maennern.

War sehr eindruecklich dargestellt.

Natuerlich hat mir der Teil mit der ‚Black Music‘ gefallen. Man kann sich vor einen Touchscreen setzen, die Kopfhoerer aufsetzen und dann die ganze Geschichte der ’schwarzen Musik‘ anhoeren und ansehen.

Ausserdem gibt es eine riesen Playlist von Robert Johnson, ueber Buena Vista Social Club, Ray Charles, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Elvis Presley bis hin zu den fruehen Beatles, die man sich anhoeren kann.

Habe bis jetzt das wichtigste gehoert (Cuba, Blues und Merseybeat), werde aber bestimmt nochmals zurueckkehren, um mir den Rest auch noch anzuhoeren 😉 Wenn es schon kostenlos ist…

Als ich mich dann auf dem Heimweg befand, spielte mein IPod dann doch tatsaechlich ‚Euro-Trash-Girl‘ und ich haette beinahe auf der Strasse laut unseren (Lina, Papa) Text dazu mitgesungen 😉

Fotos: http://www.facebook.com/album.php?aid=52651&id=1011538770&l=7e6a937c2e

You may say that I’m a dreamer.

But I’m not the only one.

I hope some day you will join us.

And the world will live as one.  ❤

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2 Antworten zu “Imagine there’s no countries. It isn’t hard to do. Nothing to kill or die for and no religion too. Imagine all the people living life in peace.

  1. Tja, Euro Trash Girl ist ja auch ein Hammer – vor allem mit unserem Text!
    Hej, Tribute J haben ein 3er CD-Pack als Paul-Kelly-Tribute-Album heraus gebracht – es ist per Schiff schon aus Australien nach Good Old Switzerland unterwegs. Wird sicher der Hammer sein!

  2. Wow! Hoert sich gut an (:
    Ja, wenn ich mal nicht in der Beatles Playlist bin, dann spielt mein IPod ziemlich oft Paul Kelly(:
    (Apropos Euro Trash Girl. Hast du gewusst, dass es eine Version gibt in der Cracker von ’some Swiss Junkies in Zurich‘ singt??)

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