Livepool I left you, said goodbye to Madryn Street. I always followed my heart, and I never missed a beat. Destiny was calling, I just couldn’t stick around. Liverpool I left you, but I never let you down.

Nach einer Woche Regen und Wind hatten wir heute einen wunderschoenen, sonnigen und warmen Fruehlingstag!

Also packte ich Kamera, IPod, Beatles Guide und dieses Mal eine genaue ausgedruckte Karte, damit ich nicht wieder zwischen winzigen Strassen umherirren muss, auf der Suche nach einem kleinen Meilenstein der Musikgeschichte. (Oder vielleicht auch einem SEHR GROSSEN Meilenstein ;)).

Schliesslich machte ich mich auf in den Stadtteil Dingle, in dem Richard Starky, besser bekannt als Ringo Starr aufwuchs.

Als erstes muss man wissen, dass der ‚Dingle‘ so zusagen der ‚Slum‘ von Liverpool ist. Richtige Working Class Hero Stimmung kam auf, als ich durch die fast menschenleere Strasse pilgerte, um in die Madryn Street zu kommen.

Die Haeuser hier sind geschlossen und nicht mehr bewohnt. (In Zuerich haben wir Wohnungsmangel und hier stehen ganze Strassen mit Haeuser leer!)

War zuerst fast einwenig unheimlich, aber als ich dann ein Fab4 Taxi sah, dass die selben Orte abklapperte wie ich, war ich etwas beruhigt.

Passend zur Umgebung spielte mein IPod ‚Another Brick in the Wall‘ als ich durch die heruntergekommenen Strassen lief.

Vom besagten Geburtsort des besten Drummers der Welt ging es dann weiter zum Haus in dem er aufwuchs und zum ‚The Empress Pub‘. (Lina, frag Papa mal nach Ringo’s erstem Solo Album ‚Sentimental Journey‘. Das ist der Empress Pub ;))

Gleich gegenueber lag dann auch Ringo’s Primary School, die St. Silas Church of England Primary School.

Dies wurde zwar komplett neu aufgebaut, steht aber immer noch am selben Ort. Ausserdem hat Ringo 1999 der Schule eine Spende ueberwiesen, um die krativen Faecher zu unterstuetzen.

Ringo’s Secondary School gibt es nicht mehr und diese suchte ich auch nicht auf. (Werde sie dann frueh genug sehen, wenn Lina hier ist ;))

Zudem hasste Ringo die besagte Schule, weil das Essen so schlecht war xD

Witzige Geschichte: An Ringo’s erstem Schultag sagte er ueber Mittag seiner Mutter, dass er am Nachmittag nicht mehr zur Schule gehen muesse. Diese glaubte dies, bis sie die anderen Kinder in die Schule laufen sah. xD

Wenig witzigere Geschichte: Ringo fehlte in der Primary School ein Jahr lang und in der Secondary School ganze zwei Jahre (deshalb hat er auch keinen Schulabschluss) wegen seinen vielen Krankenhausaufenthalten.

Zuerst platzte sein Blinddarm (oder besser gesagt: Wurmfortsatz ;)) als er 7 Jahre alt war und die Chancen standen damals ziemlich schlecht, dass er den Eingriff ueberleben wird. Aber zum Glueck fuer alle Beatles Fans konnte er das Hospital nach mehreren Monaten Rehabilitation wieder verlassen.

Nur um sechs Jahre spaeter wieder zurueck zu kehren mit einer Brustfellentzuendung. Damals fand er aber sein Gefallen am Spielen der Drums, was ja schlussendlich doch nicht so schlecht war 😉

Es gaebe noch viel, viel mehr ueber Ringo zu erzaehlen, aber belassen wir es einfach mal dabei. Wer sich fuer mehr Informationen interessiert, kann sich ja bei mir melden. (Und ja Lina, dir werde ich die GANZE Lebensgeschichte erzaehlen, wenn du dann vor Ort bist.)

Weiter ging meine Reise dann naemlich zur Synagoge und einige Strassen dahinter zur pakistanischen Moschee.

Spannend wie man vom streng protestantischen weissen Dingle hinueber ins Juden Viertel und dann ins islamische Viertel laeuft.

Zurueck in richtung Stadtzentrum besuchte ich noch einen weiteren wichtigen Ort der Musikgeschichte.

John Lennon’s Geburtsort.

Das fruehere Maternity Hospital wurde in Wohnungen umgebaut und beherbergt jetzt die ‚Lennon Studios‘.

Dann lief ich am Britannia Adelphi Hotel vorbei (das aelteste Hotel in Liverpool), um dann weiter unten ein paar Fotos der St. George Hall zu schiessen und dann anschliessend die Walker Arts Gallery zu besichtigen.

Dieses (wie so oft) kostenlose Kunsthaus beherbergt Gemaelde und Skulpturen vom 17. Jahrhundert bis hin zu moderner Kunst.

Der Besuch hat sich definitiv gelohnt, denn zum Anlass einer Sonderausstellung von weiblichen Kuenstlern war eine Musikerin in einem der Saeaele und machte Musik.

Sie war brilliant!

Wer gute britische Volksmusik mag sollte sich unbedingt mal auf www.ginalefaux.com umhoeren.

Fotos: http://www.facebook.com/album.php?aid=53807&id=1011538770&l=6f8a845262

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4 Antworten zu “Livepool I left you, said goodbye to Madryn Street. I always followed my heart, and I never missed a beat. Destiny was calling, I just couldn’t stick around. Liverpool I left you, but I never let you down.

  1. Hallo Britta
    Habe Deinen Kommentar wieder mit Freude gelesen, mach‘ weiter so!

    Mufi

  2. Hej, grooooovie! Ja, ich fand das ‚Empress Pub’ immer ein ganz verwegen schönes Haus! Entsprechend mochte ich denn auch ‚Sentimental Journey‘ von Ringo.
    Puss
    Papa

  3. … übrigens lief gestern Ostermontag im TV SF2
    ‚Across the universe‘. Was für ein wundervoller Film – klar, war ich in gedanken bei dir (bei dieser Filmmusik)!
    Papa

  4. Das Pub ist wirklich wunderschoen. Es steht einfach so mitten da und passt irgendwie nicht zu den restlichen Haeusern(:
    Oh ja, ‚Across the Universe‘ ist wirklich einmalig. Die Coverversionen sind unglaublich gut! (Let it be in Soul-Version ist einfach traumhaft.)

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